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Geht es noch südafrikanischer?!?

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Was macht man am besten über Weihnachten?

 

Diese Frage beschäftigt vermutlich einige Menschen. Ist es doch die Zeit, wo Zeitmangel, hohe Erwartungen und Konsumterror mit schlechtem, nicht märchentauglichem Wetter zusammentrifft. Unsere Antwort auf diese schwierige Frage lautet: Sonne, gutes Essen gepaart mit erlesenen Weinen. Also ab nach Südafrika!

Nach einem mehr oder weniger weihnachtlichen, aber gut gelungen familiären Grillabend an der Garden Route flogen wir zum Jahreswechsel nach Kapstadt. Jene Stadt, die für mich zu den weltweit beeindruckendsten Plätzen zählt. Ich denke nur Sydney (das in Australien!) und Vancouver spielen noch in der gleichen Liga mit. Auffälligste Gemeinsamkeiten: Meer und Berge dicht aneinander und die Nähe zu Weinbauregionen!

Wir feierten auf dem Weingut Nederburg, einer der richtig Großen im Wine Business, ins Neue Jahr hinein. Dort gab es ein Klassik-Open Air getarnt als Picknick. Geht’s noch südafrikanischer? Grillen, draußen, Musik… Ich denke nicht. Wir waren nur sehr diletantisch vorbereitet und mußten unser Essen vor Ort kaufen; wie un-südafrikanisch!



01.01.2013 ~ Somerset West (Stellenbosch)


Vergelegen

Hier handelt es sich um ein gut laufendes Unternehmen in der Weinindustrie, traumhaft eingebeten in einem Tal östlich von Sommerset West. Es wird betrieben, um Geld zu “machen” und nicht, damit jemand seine Passion auslebt. Es ist bisher das einzige Weingut, dass ich besucht habe, welches Eintrittsgeld (wenn auch nur 10R) verlangt; hinzu kommt noch eine Verkostungsgebühr und Eintrittspreis für die Kellertour. Insgesamt hinter läßt dies einen schalen Nachgeschmack. Der beste Wein ist möglicherweise:

  • 83 Punkte: Chardonnay Reserve (R210 ab Hof) ~ 2011 ~ angenehme Holznoten, schmelzig, malolaktische Aromen

Morgenster

Neben Wein produziert dieser Betrieb auch Olivenöl, was ebenfalls im Tasting Room probiert werden kann. Der Besitzer und sein Wine Maker konzentrieren sich auf französischen und italienische Stile. Zwar ist diese Gegend wegen der Nähe zur False Bay durchaus kühler, aber meiner Meinung nach nicht besonders gut geeignet, um Nebbiolo anzubauen. Den Weinen mangelt es an Säure, was man ja eigentlich erwartet bei diesen Weinen. Steht als die Frage im Raum, warum sollte man diese Weine kaufen? Wenn Sie eine Antwort wissen, schreiben Sie mir! Am besten hat uns ein Bordeaux-Blend gefallen:

  • 82 Punkte: Morgenster Flagship (R320 ab Hof) ~ 2006

 



02.01.2013 ~ Simonsberg (Stellenbosch & Paarl)


Kanonkop_FlaschenKanonkop

→Kanonkop ist seit langem einer der meist ausgezeichneten Weingüter in Stellenbosch. Die erste Auszeichnung gab es bereits 1991beim →IWSC. Seit dem vergeht kaum ein Jahr, in dem mindest ein Wein prämiert wird. Leider, aber logisch, schlägt sich dies auch auf die Preise nieder. Gut gefallen hat uns der Rosé des Hauses, der ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat:

  • 78 Punkte: Kadette Pinotage Rosé (R42 ab Hof) ~ 2011
    Leicht, fruchtig, deutliche Noten von Erbeeren.

 


Warwick_GlasWarwick

→Warwick stellt einen wichtigen politischen Meilenstein in der südafrikanischen Weinbaugeschichte dar: Norma Ratcliffe war Anfang der 1980er Jahre die erste weibliche Wine Maker(in) in Südafrika. Das Gut ist für mich sicherlich einer der schönsten in der ganzen Kapregion, und dies ohne eine beeindruckende Aussicht. Vielleicht ist dies ein Resultat der weiblichen Hand und Führung. Ohne Zweifel läßt sich aber sagen, dass Warwick das familienfreundlichste Weingut ist. Der Garten hat schon fast Kindergarten-artige Züge. Die Weine sind sehr populär. Während unserer Verkostung konnten sie aber nicht überzeugen; u.a. lag das daran, dass die Weine viel zu warm ausgeschenkt wurden.


Glen Carlou

Die Weinberge von →Glen Carlou gehören schon zur W.O. Paarl. Die Aussicht von der Restaurantterasse ist wunderschön in Richtung Paarl. Der Pinot Noir-Weinberg liegt einem zu Füßen. Moment Mal! Pinot Noir in Paarl?!? Sicherlich eine Überraschung für diese doch eher warme Gegend. Diese Lage ist aber die kühlste vom ganzen Besitz Glen Carlous. Man betont hier den Terroir-Gedanken und versucht, die Rebsorten auf die zur Verfügung stehenden Böden abzustimmen. Leider war der Pinot Noir wegen der geringen Komplexität nicht überzeugend. Es scheint, für Pinot Noir ist es hier zu warm… Der Cabernet ist aber ein wahrer Genuss, wenn auch ziemlich teuer:

  • 87 Punkte: Gravel Quarry Cabernet Sauvignon (R375 ab Hof) ~ 2 Wochen Mazeration; 18 Monate französische Eichenfässer von 6.000L (14,5% Alk.) ~ 2008

 



03.01.2013 ~ Franschhoek


Stony Brook

Dieser aussergewöhnlichen Winery spendiere ich →hier einen eigenen Artikel!


Haute Cabrière

Mit einem →Blend aus Chardonnay und Pinot Noir ist →Haute Cabrière ein Kassenschlager gelungen. Die Champagner haben leider so gut wie keine Hefenoten. Im Programm ist auch ein Ratafia. Dabei handelt es sich um Chardonnay-Traubensaft, der mit Chardonnay-Brandy aufgespritet wurde. Leider viel zu brandig! Es wäre sicherlich besser gewesen, den Traubensaft etwas anzugären und weniger destillierten Alkohol hinzuzufügen.

 



04.01.2013 ~ Hemel-en-Aarde Valley & Walker Bay


HamiltonRussellHamilton Russell

Dieses Weingut ist so etwas wie der Star unter den südafrikanischen Pinot Noir-Herstellern, die meist hoch gelobt sind. Man baut auch nur noch zusätzlich Chardonnay an. Ohne Zweifel, die Weine sind hervorragend im südafrikanischen Maßstab; die Preise sind es auch! In dieser kühlen Region findet man auch eine europäische Stilistik wieder. Die ganz großen deutschen oder gar französischen Weine kann Hamilton Russell aber nicht schlagen.

 

 


BouchardFinlaysonBouchard Finlayson

Für uns eine der schönsten Entdeckung während unser Tour durch die Winelands! Meiner Meinung versteht man es hier noch einen Ticken besser, das vorherrschende Klima bestens zu nutzen. Allerdings bezieht man einen Teil der Trauben aus Overberg (Kaaimansgat) – 50 km nördlich und recht hoch gelegen (700m über NN). Die Weißweine sind durchweg eine Wucht. Die Lage oben am Hang bietet eine grandiose Aussicht in das Tal. Gut gefallen hat uns auch der Tasting Room im Weinkeller. sehr stilvoll und tolles Ambiente. Hervorheben möchte ich folgende Weine:

  • 86 Punkte: Crocodile’s Lair Chardonnay Limited Edition (R151 ab Hof) ~ 100% Chardonnay aus Kaaimansgat ~ 2010
    kräftige, gut eingebundene Säure, süßliche Holzaromen, kräftig in der Farbe
  • 86 Punkte: Missionvale Chardonnay ~ 100% Chardonnay vom Gut; Fassgärung ~ 2010
    ganz anderer Stil: weniger Holz, dafür mehr Frucht (so zu sagen französischer)

 


HPF_ArnoldusHermanuspietersfontain

Die Weinberge von →Hermanuspietersfontain stehen in der Gegend von Stanford; ca. 30km östlich von Hermanus. Man ist aber clever genug, den Verkostungsraum im touristisch sehr bedeutenden Hermanus zu betreiben. Auch hier wird der Terroir-Gedanke sehr ernsthaft verfolgt. Dieses Gut war treibende Kraft bei der Errichtung der neuen W.O. Sunday’s Glen (Afrikaans: Sondagskloof). Hier haben uns besonders die Rotweine und ein Sauvignon Blanc gefallen:

  • 82 Punkte: Nr. 7 (R95 ab Hof) ~ 100% Sauvignon Blanc (13% Alk.) ~ 2012
    kühle, von der Meeresbriese beeinflusste Lage; kräuterwürzig, Schwarze Johannisbeere, dropsig, später zeigt sich Zitrone, langer Abgang
  • 88 Punkte: Die Arnoldus (R208 ab Hof) ~ 50% Cabernet Sauvignon, 23% Merlot, 11,5% Malbec, 11,5% Cabernet Franc, 4% Petit Verdot; nur Vorlaufwein, 20 Monate 1st fill Barrique, 18 Monate auf der Flasche ~ 2008
    kräftig, voller Körper, Tannine sehr sanft und angenehem, herrlich ausbalanziert, intensive Frucht, langer Abgang

Stanford Hills

Am Ende einer unbefestigten Straße liegt das kleine aber feine Weingut →Stanford Hills. Rein optisch könnte es sich hier auch um eine Hippie-Komune handeln. Obwohl noch nicht lange im Weingeschäft tätig, sind die Weine sehr ernst zunehmen; ihr Pinotage Stanford Hills wurde von →Platter mit 4 Sternen ausgezeichnet:

  • 84 Punkte: Stanford Hills ~ 100% Pinotage ~ 2010
    tiefe Farbe, typisch rassig, aber viel komplexer und geschliffener als die “heißen” Pinotage aus dem Landesinneren.

Walker Bay

Stick to your beers! Mehr möchte ich dazu nicht sagen… 😉


RobertStandordSir Robert Stanford Estate

Dieses Weingut gibt einen guten Indikator für die Entwicklungen in der W.O. Walker Bay ab: Weg vom reinen Traubenlieferant hin zu einem bodenständigen Winzer mit Vermarktung unter eigenem Namen; die Vinifikation wird allerdings noch von Kleine Zalze in Stellenbosch übernommen. Die Weine sind allesamt kräftig, eher kräuterwürzig als fruchtig oder blumig, und zeigen eine gute Konzentration der Aromen. Heraussticht folgender Wein:

  • 82 Punkte: The Hansom (R120 ab Hof) ~ 50% Cabernet Sauvignon, 30% Cabernet Franc, 20 % Merlot; 16 Monate französische Eiche (14,5% Alk.) ~ 2010
    Jetzt eigentlich noch viel zu jung, kräftige Noten nach Himbeere, Rauch, Pfeffer, Zimt, Nelke, Tannine sind (noch) etwas adstringierend.

 

 



06.01.2013 ~ Durbanville


D’Aria Winery

Hier handelt sich wieder um das weniger gute Beispiel, wenn neben die Weinherstellung nebenher betrieben wird. Bekannt ist →D’Aria vor allem wegen ihrem gut laufenden Restaurant “Poplars”. Nur der teuerste Wein konnte überzeugen:

  • 83 Punkte: The Following (Reserve Range) ~ 70% Viognier, 25% Sémillon, 5% Sauvignon Blanc; 35% waren 9 Monate im Holzfass ~ 2011
    dezente Vanille, blumig, frische Säure

Bloemendal

Bloemendal hat einen tollen Veranstalltungsraum auf einer Bergkuppe mit einem bombastischen Ausblick Richtung Tafelberg. Doch leider werden hier nicht die Verkostungen gemacht, sondern untem im Tal im eigenen Restaurant. Das läßt leider schon wieder eine Priorisierung erahnen, die nicht zu Gunsten der Weine geht. Allerdings haben die Weine einen Charakter und eigene Noten, die polarisieren. Wir schwankten immer wieder zwischen interessant oder ausgeprägt und Fehlton. Am ehersten läßt sich dieses Aroma mit stark konzentrierte, überreifer Feige beschreiben. Alle Weine erlangten unter 80 Punkte, außer jener:

  • 80 Punkte: BloemenBlanc ~ 58% Sauvignon Blanc, 42% Sémillon (14,5% Alk.)
    hohe Säure, ausgeprägte und angenehme Nase

NitidaNitida

Ähnlich wie Stony Brooks ist dies ein Gut, welches von Leuten betrieben wird, die ihre Berufung leben! Aufmerksam wurde ich auf dieses Weingut in Johannesburger Spitzen-Restaurant →Wombles. Zu einem herrlichen “Steak on the Bone” hatte ich meinen ersten →Nitida Calligraphy (2011: 86 Punkte), und war nach einer guten halben Stunde Atmung einfach nur hin und weg. Zurück in Deutschland auf der Suche nach einer Bezugsquelle fand ich heraus, das einer meiner Kollegen (→Boutique Weine – Henry Krawinkel), diesen leckeren Wein selber importiert. Wir haben dann sogleich seinen Restbestand des 2010er aufgekauft. Zusätzlich erwähnen und zum Kauf empfehlen möchte ich diese zwei Weine:

  • 85 Punkte: Chardonnay (R75 ab Hof) ~ 10 Wochen in 2nd & 3rd fill Barriques (13,5% Alk.); Lehmboden ~ 2012
    schöne, reine Burgunder-Noten, Nase im Vergleich mit Gaumen etwas verhaltener, fruchtig
  • 86 Punkte: Coronata Integration ~ 60% Sauvignon Blanc, 40% Sémillon; 30% Sémillon 12 Wochen 1st fill Barriques, nach Verschneidung weitere 8 Monate 6th fill Barrique (13% Alk.) ~ 2011
    Vanille, intensives, aber höchst betörendes Holz.

Klein Roosboom

Die Haupteinnahmequelle von Klein Roosboom ist der Verkauf von Trauben an Durbanville Cellars. Seit ein paar Jahren versucht man sich nun auch in Bereitung von eigenen Weinen und verkostet diese in einem stimmungsvollen Weinkeller.


Hillcrest

Ein Weingut, dass versucht, den Terroir-Gedanken zu leben. Zumindest wird das auf den hauseigenen Veröffentlichungen und Werbung behauptet; die Etiketten versuchen das auch zu unterstreichen. Meiner Meinung nach sind die Weißweine aber etwas zu zitrus-lastig und ingesamt erreichen sie nicht die Konzentration und Komplexität, wie ich sie schon öfters andernorts in Südafrika angetroffen habe. Am besten hat uns dennoch ein Weißwein gefallen:

  • 83 Punkte: Semmilon (R60 ab Hof) ~ 2 Monate Hefelager, 3 Monate 2nd & 3rd fill Barriques ~ 2012

 



07.01.2013 ~ Constantia


Constantia Uitsig

Ein bekannter Namen in dem ältetsten Weinbaugebiet am Kap, dessen Weine gut gefallen und lecker sind. Allerdings drängt sich der Eindruck auf, dass sie ein bißchen zu sehr auf Gefälligkeit getrimmt sind und somit etwas an Mangel von Charakter leiden. Somit fällt es mir sehr schwer, einen Wein herauszugreifen, der irgendwie heraussticht. Gute und preiswerte Weine allemal!


Steenberg Vineyards

Der Mißstand, sich nicht alleine auf die Weinproduktion zu konzentrieren, tritt bei Steenberg noch stärker zu Tage. Es handelt sich hier vielmehr um ein Golf Resort als um ein Weingut. Man merkt es den Weinen an, dass sie nur die Zweite Geige spielen. Kein Wein bedarf einer eigenen Beschreibung oder besonderer Erwähnung.


CapePointCape Point Vineyards

Das Weingut mit dem wohl besten Ausblick! Sagenhaft und eigentlich nicht in Worte zu fassen; deswegen hier einfach ein Bild. Nicht nur den Weinliebhabern gefällt dieser Ort, sondern auch die Rebstöcke fühlen sich hier offensichtlich sehr wohl. Die stetige Atlantik-Brise verschafft ihnen Kühlung und verhilft ihnen zu einer längeren Reife. Der Weinmaker versteht es, diese Aromakonzentration in die Flasche zu bringen. Die beiden Premium-Weissweine sind es absolut wert, extra erwähnt zu werden:

  • 86 Punkte: Chardonnay (R155 ab Hof) ~ Fassgärung; 40% 1st fill, 10% 2nd fill, 25% 3rd fill und 25% 4th fill französische Eiche für 14 Monate (13% Alk.)
  • 85 Punkte: Sauvignon Blanc Reserve (R155 ab Hof) ~ Fassgärung; 14 Monate französische Eiche (13,5% Alk.)
    betörnede Holzaromen!

Groot Constantia

Publikumsmagnet und Massentourismus! Dieses Weingut wird mit Bussen mit vielen asiatischen und europäischen Touristen geflutet. In der Verkostungshalle geht es bierzeltähnlich zu, die Lautstärke erschwert die Konzentration auf die Verkostung der Weine. Dennoch sind einige Weine überraschend gut gelungen:

  • 88 Punkte: Gouverneurs Reserve (R247 ab Hof) ~ 37% Cabernet Franc, 33% Merlot, 23% Cabernet Sauvignon, 7% Malbec ~ 2010
  • 86 Punkte: Shiraz (R141 ab Hof) ~ 2010

KleinConstantiaKlein Constantia

The Home of “Vin de Constance”! Seit langem wollte ich den wohl berühmtesten Wein Südafrikas probieren. Heute war es endlich so weit. Man muss sagen, es hat sich gelohnt, den weiten Weg u.a. wegen dieser kleinen Flasche auf sich zu nehmen. Bereits im Jahre 1689 wurde auf →Klein Constantia begonnen diesen Süßwein, der die europäischen Höfe verzauberte, produziert. Dabei handelt es um einen Wein aus der Rebsorte “Muscat de Frontignan”, in Europa viellicht besser bekannt als “Muscat Blanc à Petits Grains”.

  • 93 Punkte: Vin de Constance ~ 100% Muscat de Frontignan; Herstellung siehe →hier ~ 2007
    Robert Parker gab diesem Wein sagenhafte 97 Punkte und machte ihn damit zeitgelich zu dem jemals höchst bewerteten Wein Südafrikas.
  • 91 Punkte: Marlbrook ~ 46% Merlot, 26% Malbec, 14% Cabernet Franc, 12% Petit Verdot, 2% Syrah; 22 Monate einzeln gereift und anschließend 4 Monate gemeinsam im Barrique ~ 2009
  • 89 Punkte: Anwilka ~ 48% Syrah, 42% Cabernet Sauvignon; 10 Monate Barrique ~ 2008

Buitenverwachting

Einer der Kralshüter des Geheimisses, wie man die Gegebenheiten in Constantia in besten Wein überführt. →Buitenverwachting hat ein breites Portfolio an Weinen, die in der Tat durchgängig gute bis sehr gute Qulität zeigen. Das Anwesen, ist wieder einmal traumhaft: große Wiesen laden zum Picknick ein und die Häuser im kapholländischen Stil mit ihren Terrassen lassen einen die Zeit vergessen. Auch hier komme ich nicht umhin, drei Weine einzeln zu erwähnen:

  • 87 Punkte: Christine (R270 ab Hof) ~ 42% Cabernet Sauvignon, 41% Cabernet Franc, 12% Petit Verdot, 2,5% Malbec, 2,5% Merlot (15% Alk.) ~ 2008
  • 86 Punkte: Husseys Vlei (R100 ab Hof) ~ 100% Sauvignon Blanc (14% Alk.) ~ 2012
  • 81 Punkte: Blanc de Noir (R45 ab Hof) ~ 42% Cabernet Sauvignon, 30%
    Merlot, 23% Cabernet Franc und 5% Petit Verdot (14% Alk.) ~ 2012