Weinberatung Boldt

Fünf internationale Rebsorten

…und deren Vielfalt

Die Pflanzenart Vitis vinfera – der biologische Name für die Weinrebe – umschließt mehr als 10.000 Kultursorten (wie bspw. Riesling). Es hat sich sogar eine eigene wissenschaftliche Disziplin zur Beschreibung der Reben herausgebildet: Die sog. Ampelographie. Allerdings sind “nur” etwa 1.500 Rebsorten von wirtschaftlicher Bedeutung (die umfassende Enzyklopädie von Jancis Robinson unternimmt den fast aussichtslos erscheinenden Versuch diese zu beschreiben). Die zehn am meisten angebauten Sorten stehen auf ca. ein Drittel der gesamten Weinbaufläche.

Theorie


Unter diesen zehn Rebsorten befinden sich aber erstaunlich unbekannte Namen wie Airén. Daher beruht unsere Weinauswahl eher auf dem Bekanntheitsgrad und die wirtschaftliche Bedeutung (diese 5 Rebsorten repräsentieren weniger als 10% der weltweiten Anbaufläche). Wir werden folgende Aspekte während des Seminars diskutieren:

  • Stammbaum der Rebsorten
  • Wo werden die einzelnen Rebsorten hauptsächlich angebaut?
  • Was ist deren Stilistik? Dabei untersuchen wir die Unterschiede, die aus dem Anbauort hervorgeht
  • Welche Aromen findet man häufig in welchen Trauben?

Praxis


Der praktische Teil des Seminars stellt die Verkostung von folgenden zehn Weinen dar:

  1. Chardonnay: Chablis aus Frankreich, Oaked Chardonnay aus Kalifornien
  2. Spätburgunder bzw. Pinot Noir: Côte de Nuits aus Frankreich (Burgund), aus Deutschland von der Ahr, aus Neuseeland aus de Central Otago
  3. Sauvignon Blanc: Sancerre aus Frankreich (Loire), von der Walker Bay in Südafrika, aus Marlborough in Neuseeland
  4. Cabernet Sauvignon: Médoc aus Frankreich (Bordeaux), aus Casablanca in Chile, aus Coonawarra in Australien
  5. Merlot: St.-Emilion aus Frankreich (Bordeaux), aus Washington State (U.S.A.)

 

Preis inkl. den genannten Weinen, Wasser und Snacks


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